Dr. med. Christof WeitzelDr. med. Christof Weitzel

Internist, Gastroenterologe, Gastroenterologische Onkologie

Der erfahrene Mediziner blickt auf eine vielseitige Laufbahn in Forschung, Klinik und Praxis zurück. Nach intensivmedizinischer und wissenschaftlicher Ausbildung – unter anderem im Rahmen eines DFG-Forschungsstipendiums in den USA – war Dr. Weitzel langjährig als Chefarzt internistischer Kliniken sowie als niedergelassener Gastroenterologe tätig.

Nach dem Studium der Chemie, Mineralogie und der Humanmedizin sowie der Promotion auf dem Gebiet des Gallensäurenstoffwechsels vertiefte er seine Kenntnisse durch mehrjährige Forschungsaufenthalte an renommierte US-Universitäten (University of California San Diego sowie University of North Carolina, Chapel Hill) zu molekularen Mechanismen der Leberregeneration. Es folgten die klinische Weiterbildung an den Universitätsklinika Freiburg und Regensburg sowie Chefarztpositionen an mehreren internistischen Kliniken in Schwaben. Von 2014 bis 2026 leitete er eine hochspezialisierte gastroenterologische Praxis und ein MVZ in Kempten.

Sein Anliegen ist es, auf Basis fundierter wissenschaftlicher Erkenntnisse und langjähriger klinischer Erfahrung jeden Patienten individuell, persönlich und nach höchsten medizinischen Standards zu betreuen.

Klinische und wissenschaftliche Schwerpunkte

Diagnostische und interventionelle Endoskopie (einschl. ERCP und Sonographie), gastroenterologische Onkologie (Zertifikat DGVS), Hepatologie und Erkrankungen der Gallenwege, chronisch-entzündliche Darmerkrankungen sowie molekulare Mechanismen der Leberregeneration und Leberzellphysiologie.


  • Curriculum vitae

    Persönliche Daten:
      • 17.09.1962: Geboren in Heiligenhaus
      • Verheiratet, 2 Kinder
    Beruflicher Werdegang:
    • seit 2026: Facharzt für Innere Medizin und Gastroenterologie
      Zentrum für Innere Medizin / Fünf Höfe / München
    • 2023–2026: Ärztlicher Leiter der Gastroenterologischen Praxis, MVZ Klinikum Kempten / Cambomed Klinik
    • 2014–2022: Niedergelassener Gastroenterologe in eigener Praxis im Cambomed Ärztehaus / Cambomed Klinik, Kempten
    • 2009–2013: Chefarzt der Abteilung für Innere Medizin / Gastroenterologie an den Kliniken Unterallgäu (Mindelheim und Ottobeuren)
    • 2005–2009: Chefarzt der Abteilung für Innere Medizin an den Kliniken Ostallgäu (Kaufbeuren / Obergünzburg)
    • 2004–2005: Chefarzt der Klinik Lindenberg-Ried (Fachklinik für Innere Medizin und Orthopädie der LVA-Schwaben)
    • 2001–2004: Oberarzt der Medizinischen Klinik II, Klinikum Memmingen (Schwerpunkt Gastroenterologie & Onkologie)
    • 1994–2000: Wissenschaftlicher Assistent an der Klinik und Poliklinik für Innere Medizin I der Universität Regensburg sowie am Institut für Röntgendiagnostik
    • 1991–1994: Forschungstätigkeit (DFG-Ausbildungsstipendium) an der University of California, San Diego (UCSD) und der University of North Carolina, Chapel Hill, USA
    • 1991: Arzt im Praktikum, Orthopädische Abteilung am Regionalspital Langenthal, Schweiz
    Ausbildung und Qualifikationen:
    • 2008: Zertifikat „Onkologische Gastroenterologie“ (DGVS)
    • 2004: Fachkunde Strahlenschutz und Röntgendiagnostik (Abdomen, Skelett, Thorax, Notfalldiagnostik)
    • 2003: Schwerpunktanerkennung Gastroenterologie
    • 2001: Fachkundenachweis Rettungsdienst
    • 2000: Facharztanerkennung Internist
    • 1993: Erteilung der Approbation als Arzt (Regierungspräsidium Stuttgart)
    • 1991: Promotion an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg i. Br. bei Prof. Dr. J. Schölmerich („Erhaltung von Gallensäurenaufnahme und -stoffwechsel in der gallengangsligierten perfundierten Rattenleber“)
    • 1985–1991: Studium der Medizin an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg i. Br. (Ärztliche Prüfung 05/1991)
    • 1983–1985: Studium der Chemie und Mineralogie an den Universitäten Marburg und Münster

  • Wissenschaftliche Stationen & Funktionen

    • 2009–2012: Präsident des Schwäbischen Gastroenterologentages
    • 2002–2016: Sprecher der Projektgruppe Gastroenterologische Onkologie am Tumorzentrum Augsburg
    • 1995–1999: DFG-Sachbeihilfe/Forschungsförderung („Ursodeoxycholic acid induced activation of the glucocorticoid receptor in primary rat hepatocytes“)
    • 1992–1994: DFG-Forschungsstipendium (UCSD & University of North Carolina, Chapel Hill) zu molekularen Mechanismen der Leberregeneration
    • Durchführung und Betreuung klinischer Studien in der Onkologie (Phase II und Phase III)

  • Fachgesellschaften und Mitgliedschaften

    • Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM)
    • Deutsche Gesellschaft für Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS)
    • Deutsche Krebsgesellschaft (DKG)
    • Gesellschaft Deutscher Naturforscher und Ärzte (GDNÄ)
    • Viszeralmedizinischer Arbeitskreis Schwaben e.V.
    • American Gastroenterological Association (AGA)