Endokrinologie (SEO)

im Zentrum / Innere Medizin / Fünf Höfe München

Behandlung von Hormonstörungen

Hormonstörungen werden oft unterschätzt, können jedoch eine Vielzahl von Beschwerden verursachen und zahlreiche Organe betreffen. Hierzu gehören die Schilddrüse, die Hirnanhangsdrüse, die Nebenniere sowie Störungen der Sexualhormone (Östrogen, Testosteron) und der Knochenbildung, zum Beispiel Osteoporose. Im Schwerpunkt Endokrinologie ist das Zentrum / Innere Medizin / Fünf Höfe führend bei der spezifischen Diagnostik und bei der komplexen Therapie von häufigen und seltenen Hormonerkrankungen.

Unsere renommierten Endokrinologen Prof. Dr. med. Petra-Maria Schumm-Draeger und Prof. Dr. med. Armin Steinmetz pflegen zudem enge interdisziplinäre Kooperationen mit Experten angrenzender Disziplinen, wie Radiologie und Nuklearmedizin, Neuro-, Gefäß- und Bauchchirurgie sowie plastische Chirurgie.

Die Diagnose der meisten endokrinen Störungen erfolgt in Ihrem Zentrum / Innere Medizin / Fünf Höfe im Rahmen einer genauen Überprüfung Ihres Hormonsystems und Ihres Hormonspiegels. Oft lassen sich die Beschwerden danach mit einer speziell auf Ihre Bedürfnisse abgestimmten Hormontherapie behandeln. Sprechen Sie uns an!

Background

Endokrine Störungen der Schilddrüse

Schilddrüsenprobleme zählen zu den bekanntesten endokrinen Störungen. Bei einer Schilddrüsenunterfunktion (Hypothyreose) kommt es zu einem Mangel an wichtigen Schilddrüsenhormonen wie Trijodthyronin oder Levothyroxin. Erste Anzeichen einer beginnenden Schilddrüsenunterfunktion können gleichzeitiges Auftreten von Symptomen wie Müdigkeit, Abgeschlagenheit, häufigem Frieren oder Gewichtszunahme sein. Der Grund für eine Unterfunktion der Schilddrüse ist meist eine Störung des Immunsystems, wie die nach Ihrem Entdecker benannte Hashimoto-Thyreoiditis.

Bei einer Schilddrüsenüberfunktion (Hyperthyreose) produziert die Schilddrüse dagegen zu viele Hormone. Die Überversorgung äußert sich  bei betroffenen Patienten in der Regel durch vermehrtes Schwitzen, hohen Blutdruck, häufiges Zittern der Hände und fortschreitende Gewichtsabnahme. Ausgelöst wird die Überproduktion an Schilddrüsenhormonen in den meisten Fällen durch eine autonome Funktionsstörung der Schilddrüse, ausgelöst durch sogenannte (gutartige) „heiße Knoten“. Doch auch die Autoimmunerkrankung Morbus Basedow gehört zu den eher häufigen Auslösern einer Hyperthyreose.

Diabeteserkrankungen

Nimmt die Insulinproduktion der Bauchspeicheldrüse ab oder kommt diese sogar völlig zum Erliegen, führt das zu einer Erkrankung an Diabetes mellitus Typ-1. Produziert die Bauchspeicheldrüse dagegen weiterhin Insulin – womöglich sogar in gesteigertem Maße – doch verliert dieses zunehmend an Wirkung, spricht man von Diabetes mellitus Typ-2. Darüber hinaus existieren noch weitere Typen des Diabetes mellitus, die ebenfalls auf Probleme mit der Bauchspeicheldrüse zurückzuführen sind. Mehr dazu erfahren Sie in unserem Schwerpunktbereich Diabetologie!

Der sogenannte Diabetes insipidus beruht dagegen nicht auf einem Problem bei der Hormonproduktion der Bauchspeicheldrüse. Vielmehr sorgt hierbei ein Mangel (oder die gestörte Verarbeitung) an Vasopressin, einem Hormon aus dem Hypothalamus, für übermäßigen Durst und deutlich gesteigerten Harndrang.

Seltene(re) Hormonerkrankungen

Zu den eher seltenen, aber dennoch einigermaßen bekannten hormonellen Störungen zählen Erkrankungen wie das Cushing-Syndrom, Morbus Basedow oder die Addison-Krankheit.

Darüber hinaus kann beispielsweise die Überversorgung mit Wachstumshormonen (Akromegalie) zu Riesenwuchs von Körperteilen wie Händen, Füßen, Ohren, Nase oder sogar Genitalien führen. Eine Unterversorgung kann dagegen schon bei Kindern Kleinwüchsigkeit bewirken.